Die schwarze Liste der deutschen Versicherungen wird ausgelagert
Die umstrittene interne “schwarze Liste” des Versicherungsverbandes GDV mit sensiblen Dateien über Versicherte wird künftig von einem externen Dienstleister verwaltet. Beauftragt werden soll damit einem Bericht der “Financial Times Deutschland” vom Freitag zufolge die Bertelsmann-Tochter Arvato Infoscore. Eine GDV-Sprecherin bestätigte dem Blatt, dass nach einer Ausschreibung ein Bewerber für die Verwaltung der Daten ausgewählt wurde. Die Zusammenarbeit sei allerdings noch nicht vertraglich fixiert. Den Namen des künftigen Verwalters nannte die Sprecherin nicht.
Der GDV betreibt seit Jahren ein internes Hinweis- und Informationssystem (HIS), um sich vor Betrug beim Abschluss von Versicherungen oder im Schadenfall zu schützen. Die auch als schwarze Liste bezeichnete Datensammlung umfasst dem Bericht zufolge derzeit rund zehn Millionen Einträge. Festgehalten wird etwa, ob jemand mit einer Rechtsschutzversicherung besonders klagefreudig ist oder eine außergewöhnlich hohe Berufsunfähigkeitsversicherungen abgeschlossen hat. Einträge in die Liste können bereits im Verdachtsfall erfolgen und – ähnlich einem Eintrag bei der Bonitätsprüfer der Kreditauskunftei Schufa – zu einer Ablehnung einer Versicherung führen. Die genaue Systematik der GDV-Datenbank ist nicht öffentlich und wird von Datenschützern kritisiert.
via Yahoo Nachrichten
abonnieren. Danke!
Verwandte Artikel
Dieser Beitrag wurde 1,102 mal aufgerufen |
Autor: blogteam am 15. Jan 2010 13:24, Rubrik: Versicherungen,
Kommentare per Feed RSS 2.0,
Kommentar schreiben, Trackback-URL












Eine sinnvolle Liste, da auch Dienstleister sich vor Betrug schützen müssen.Solange der Datenschutz gewährt bleibt finde ich es okay.