Archiv der Kategorie ‘Altersvorsorge‘
Die Sparer bleiben in der Krise gelassen. Im Vorjahresvergleich gewinnen die Sparziele „Altersvorsorge“ und „Wohneigentum“ deutlich an Bedeutung. Konsumverzicht ist kein Thema. Das Sparziel „Kapitalanlage“ hat sein Tief im Herbst 2008 offenbar nachhaltig überwunden. Gleichwohl gibt es erste Anzeichen dafür, dass die wirtschaftlichen Turbulenzen das künftige Sparverhalten beeinflussen.
Das zeigt die zum 36. Mal im Sommer 2009 von TNS Infratest, Bielefeld, im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen durchgeführte repräsentative Umfrage zum Sparverhalten der Bundesbürger. Interviewt wurden dabei über 2.000 Bundesbürger im Alter von 14 Jahren und mehr. Die Umfrage wird drei Mal im Jahr durchgeführt.
Auf die Frage nach dem künftigen Sparverhalten haben 7,5 Prozent der Befragten angegeben, mehr zu sparen, was deutlich unter dem Vorjahreswert von 8,8 Prozent liegt. Parallel dazu ist allerdings auch der Anteil der Bundesbürger, die künftig weniger sparen wollen, gesunken – und zwar von 16,5 Prozent auf 15,5 Prozent. 68,5 Prozent wollen künftig gleich viel sparen – ein seit Jahren bekanntes Niveau, das ebenfalls keine alarmierende Entwicklung zeigt. (ausführliche Informationen als PDF lesen)

Seit einem Jahr bietet die Hannoversche Leben ihren Riester- und auch Rürupsparern die Möglichkeit eines kostenlosen Anbieterwechsels. Doch die Kunden halten dem hannoverschen Direktversicherer die Treue. Das sehr niedrige Kostenniveau und der transparente Kostenausweis überzeugen. Die hohe Kundenzufriedenheit und die Leistungsfähigkeit des Unternehmens wurde jüngst von der Rating-Agentur Assekurata bestätigt: „Sehr gut (A+)“.

Der Direktversicherer weist ein Kostenniveau deutlich unter Marktschnitt auf. Zudem werden die Abschlusskosten einer Police nicht wie häufig mit den Beiträgen der ersten Jahre verrechnet, sondern auf die gesamte Laufzeit der Rentenversicherung verteilt. Kunden der Hannoverschen Leben haben somit von Anfang an ein positives Guthaben auf ihrem Konto und der Zinseszinseffekt kommt richtig zum Tragen – die Kunden überzeugt es.
Frank Hilbert, Vorstandssprecher der Hannoverschen Leben:
„Als wir uns als eines der ersten Unternehmen entschlossen haben, keine Gebühren mehr für einen Anbieterwechsel bei diesen Produkten zu erheben, war das kein Marketing-Gag. Wir sind von der Leistungsfähigkeit unserer Produkte überzeugt. Außerdem wollten wir damit unser Leistungsversprechen unterstreichen und dem Verbraucherschutzgedanken noch stärker Rechnung tragen.“
Über die Hannoversche Lebensversicherung AG:
Die Hannoversche Lebensversicherung AG ist der erfahrenste Direktversicherer Deutschlands. Sie zeichnet sich durch eine besondere Kosteneffizienz aus. Ihre Kostenquoten liegen in allen Bereichen deutlich unter Marktdurchschnitt. Seit 2003 ist die Hannoversche Leben der Direktversicherer in der VHV Gruppe.
Hannoversche Lebensversicherung AG
VHV-Platz 1
30177 Hannover
Stefan Lutter
Pressereferent
T +49.511.907-4810
F +49.511.907-4898
www.hannoversche-leben.de

Die erneute Zunahme der Riester-Abschlüsse belegt, dass die kapitalgedeckte Altersvorsorge trotz Finanzkrise gut angenommen wird“, sagte der Geschäftsführende Vorstand des Bankenverbandes, Prof. Dr. Manfred Weber, zu den vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales aktuell vorgelegten Zahlen über die Entwicklung der Riester-Verträge. „In einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld zeigt sich, dass die Kombination von umlagefinanzierter und kapitalgedeckter Rente inzwischen fest im Bewusstsein der Bürger verankert ist. Das zeugt von Weitsicht.“
Weber wies allerdings zugleich darauf hin, dass sich die Wachstumsdynamik in der Riester-Rente seit einiger Zeit abschwächt. „Hier gilt es, die weitere Entwicklung aufmerksam zu verfolgen. Sollte sich der Trend verfestigen, bestünde die Gefahr, dass das Ziel der Sicherung des Lebensstandards im Alter nicht in gewünschtem Umfang erreicht werden kann“, sagte er. Dazu müssten nämlich weit mehr Menschen im Alter über eine Rente aus kapitalgedeckter Altersvorsorge verfügen können.
Nach Webers Ansicht ist es unverzichtbar, dass die kapitalgedeckte Altersvorsorge insgesamt – also neben der Riester-Rente auch die betriebliche Altersvorsorge – einen weiteren Entwicklungssprung macht. „Die kapitalgedeckte Altersvorsorge sollte in der neuen Legislaturperiode so nachjustiert werden, dass sie wieder eine stärkere Dynamik entfalten kann. Der Bankenverband wird eigene Vorschläge vorlegen, um die Weiterentwicklung der kapitalgedeckten Altersvorsorge zu unterstützen“, sagte Weber.
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Als Zusatzrente werden alle privaten Rentenvorsorge-Maßnahmen zusätzlich zur Gesetzlichen Rente bezeichnet. Diese werden unterschiedlich steuerlich gefördert und sollten auf die persönliche Situation des Versicherungsnehmers zugeschnitten sein. Es gibt vier verschiedene Zusatzrente: die Riester-Rente, die Rürup-Rente, die Betriebsrente und die private Rente.
Riester-Rente
Die Riester-Rente, als erste hier vorgestellte Zusatzrente, ist ein staatlich gefördertes Altersvorsorgeprodukt, insbesondere geeignet für Pflichtmitglieder in der gesetzlichen Rentenversicherung, kinderreiche Familien und Beamte. Bei dieser Art der privaten Vorsorge erhält der Beitragszahler hohe staatliche Zulagen. Des Weiteren können geleistete Beiträge im Rahmen der Sonderausgaben in der Einkommenssteuererklärung berücksichtigt werden.
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Die Vor- und Nachteile verschiedener Produkte für die private Altervorsorge: Von Fondssparplan und Lebensversicherung bis zu Riester- und Rürup-Produkten.
Fondssparplan
Investmentfonds mit Aktien oder Anleihen bescheren Sparern hohe Gewinnchancen. Neben Dividenden oder Zinserträgen winken noch Kursgewinne.
+ Freiheit: Geld ist verfügbar.
+ Spaßfaktor: Trotz Finanzkrise gelten Investmentfonds langfristig als Renditeturbo.
– Nerven: Hohe Kursverluste möglich.
– Fiskus: Auf Dividenden und Zinsen aller Fondsanteile sowie auf Kursgewinne aus nach 2009 gekauften Fondsanteilen fällt Abgeltungsteuer an.
Kapital-Lebensversicherung
Gegen regelmäßige Beiträge erhalten Versicherte Anspruch auf eine Einmalzahlung. Anlagegelder fließen vor allem in Festzinspapiere.
+ Sicherheit: Mindestzins von 2,25 Prozent auf den Sparanteil ist garantiert. Nicht immer Garantie bei Fondsmodellen.
+ Fiskus: Nur die Hälfte der Differenz aus Auszahlungssumme und eingezahlten Beiträgen ist meist steuerpflichtig. Vor 2005 abgeschlossene Verträge bleiben steuerfrei.
– Obolus: Hohe Verwaltungs- und Vertriebskosten schmälern die Rendite.
– Treueschwur: Bei Kündigung vor Laufzeitende fallen Stornogebühren an, der Schlussgewinn entfällt.
Versicherte erhalten gegen regelmäßige Beiträge später eine lebenslange Rente. Wie bei der Lebensversicherung stehen einem Plus an Sicherheit hohe Gebühren und mangelnde Flexibilität gegenüber.
Banksparplan
Auf regelmäßige Sparbeiträge kassieren die Anleger feste oder variable Zinsen.
+ Sicherheit: Kein Verlustrisiko, Zinsen.
+ Freiheit: Ausstieg ist möglich.
+ Sparfaktor: So gut wie keine Kosten.
– Magerkost: Selbst gute Sparpläne schaffen keine vier Prozent jährliche Rendite.
Riester/Rürup-Produkte
Der Staat fördert Fonds- und Banksparpläne, Rentenversicherungen, Baudarlehen und -sparverträge mit Zulagen und Steuervorteilen.
+ Sicherheit: Die Summe der eingezahlten Beiträge bleibt bei allen Anlagen garantiert erhalten (Ausnahme: bei der Rürup-Rente auf Fondsbasis nicht immer garantiert).
+ Prozente: Staatliche Zulagen und Steuerboni erhöhen die Verzinsung.
+/– Gebühren: Je nach Anlage niedrig (Banksparplan) bis hoch (Rentenversicherung).
– Lebensbund: Geld bis ins Alter gebunden.
(Quelle)
Wer für das Alter finanziell ausreichend vorsorgen will, muss seinen Einsatz immer mehr erhöhen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des auf Versicherungen spezialisierten Branchendiensts Map-Report für private Rentenversicherungen gegen Einmalbeitrag. Wer beispielsweise 1990 einem Versicherer 50 000 Euro in die Hand gedrückt hat, bekommt monatlich im Schnitt knapp 400 Euro Privatrente. Wer die gleiche Summe im Jahr 2000 angelegt hat, muss sich dagegen mit einem Viertel weniger, also knapp 300 Euro begnügen.
Menschen werden immer älter
Verantwortlich dafür macht Map-Chef Manfred Poweleit zwei Trends. Erstens werden Menschen immer älter. Ihre Lebenserwartung steige derzeit jährlich um vier Monate. Zweitens drücke eine seit 15 Jahren anhaltende und derzeit wegen der Bekämpfung der Finanzkrise verschärfte Niedrigzinsphase alle Renditen. Lag der langfristige Kapitalmarktzins im Schnitt der Jahre 1955 bis 2009 hier zu Lande bei 6,63 Prozent, seien es heute mit 3,1 Prozent weniger als die Hälfte.
“Besonders hart trifft es junge Leute”, stellt Poweleit mit Blick auf private Altersvorsorge klar. Um die sich öffnende Lücke von einer staatlichen Normalrente zur Armutsgrenze im Alter für Normalverdiener per Privatrente zu schließen, werde eine immer größere Sparleistung erforderlich.
Wer 1990 mit 50 000 Euro Einmalbeitrag noch gut dabei war, muss heute mindestens 100 000 Euro auf der hohen Kante haben, um bei dieser Form der Privatrente finanziell wirklich abgesichtert zu sein, hat Map berechnet. Tendenz steigend. Vielfach sei gegenüber 1990 nicht einmal diese Verdoppelung ausreichend, warnt Poweleit.
Verbraucher schlecht ausgebildet
Die Bundesbürger würden auf die sinkenden Privatrenten nur mangelhaft reagieren. “In kaum einem anderen Industrieland sind Verbraucher in Finanzdingen so schlecht ausgebildet wie in Deutschland”, sagt der Verbraucherschützer. Wer sich im Alter auf den Staat verlasse, sei ohnehin “verraten und verkauft”. Das gelte nicht nur für die Rente sondern auch für andere Risiken wie Invalidität oder Pflege.
Auch innerhalb der privaten Vorsorge gibt es aber erhebliche Unterschiede. Wer 1990 einem Assekuranzkonzern 50 000 Euro Einmalbeitrag anvertraute, hat laut Map bis heute im günstigsten Fall (R+V Versicherung) 101 622 Euro Privatrente erhalten, bei der Stuttgarter VPV als Schlusslicht dagegen nur 87 369 Euro. Der gemittelte Branchenschnitt liegt bei gut 95 000 Euro. Allgemein sieht Poweleit bei Renten gegen Einmalbeitrag Debeka und die Allianz renditemäßig an der Spitze.(Quelle)
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