Allianz-Konzern will seine Notierung an der New Yorker Börse beenden
Die Börse der US-Ostküstenmetropole, die New York Stock Exchange (NYSE), sei über diesen Schritt informiert worden, teilte der Konzern in München mit. Demnach soll die Allianz-Aktie bald auch nicht mehr an den Wertpapierbörsen von London, Mailand und Paris sowie an der Schweizer Wertpapierbörse notiert sein. Als Grund für den Rückzug gab der Konzern an, er wolle sich künftig auf die Frankfurter Xetra-Handelsplattform als den Markt mit der höchsten Liquidität konzentrieren.
Vor allem die Notierung an der New Yorker Wall Street ist teuer und mit zahlreichen Auflagen der US-Börsenaufsicht SEC verknüpft. Diese Erfahrung hat unter deutschen Konzernen beispielsweise Siemens machen müssen; das Unternehmen musste infolge seines Korruptionsskandals mehrere hundert Millionen Euro Strafe an die US-Behörden zahlen.
“Die Allianz passt sich damit dem internationalen Anlegerverhalten an und reduziert gleichzeitig die Komplexität ihres Kapitalmarktauftrittes”,
erklärte Vorstandsmitglied Paul Achleitner. In den vergangenen Jahren seien durchschnittlich weniger als fünf Prozent des gesamten Handels mit Allianz-Titeln an ausländischen Börsen abgewickelt worden, erläuterte das Unternehmen – obwohl mehr als zwei Drittel der Aktien von Investoren außerhalb Deutschlands gehalten würden.
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Dieser Beitrag wurde 871 mal aufgerufen |
Autor: blogteam am 24. Sep 2009 09:41, Rubrik: Finanzen, Versicherungen,
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